LA CAGE AUX FOLLES

2005

HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN

 

Kulturfreak, Januar 2005 

„Die Wiesbadener Inszenierung bietet ein buntes, fröhliches und äußerst unterhaltsames Spiel, mit einigen berührenden ernsten Momenten, von Iris Gerath-Prein und Iris Limbarth mit viel Fingerspitzengefühl bezaubernd in Szene gesetzt.
Gerath-Prein und Limbarth haben sich streng an die Vorlage gehalten. Nur in wenigen Texten wird ein aktueller Bezug hergestellt. Etwa wenn gefragt wird, ob zuviel Jelinek gelesen wurde oder wenn von den „warmen“ Thermen der Stadt Wiesbaden gesprochen wird.
(...) Das überwiegend konservative Wiesbadener Premierenpublikum zeigte sich an dem Abend äußerst Musicalbegeistert: Ständiger Zwischenapplaus zeigten schnell, das Stück kommt bestens an. Langanhaltenden Schlussapplaus gab es dann natürlich auch.“


Gießener Allgemeine, 31.01.2005

„Als hätte das Publikum seit Jahren darauf gewartet, überschüttete es das glänzend agierende, riesige Ensemble mit dröhnendem Beifall. Die von Iris Gerath-Prein und Iris Limbarth flott und mit Pfiff in Szene gesetzte, aufs Opulenteste ausgestattete (Kostüme: Jose-Manuel Vazquez) und glänzend choreographierte musikalische Show jagt zum Vergnügen aller Beteiligten rasant über die zum exklusiven Nachtclub gewandelte brave Bühne des Großen Hauses.
(...) Aus dem Riesenensemble, das mit seinen rasanten Show-Einlagen das Publikum begeistert(...).“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.01.2005 

„ Jetzt ist das Musical, das 1985 am Berliner Theater des Westens deutsche Uraufführung hatte, am Wiesbadener Staatstheater zu sehen: Die Zuschauer spendeten ihren Applaus im Stehen, als sich die bunt gefederten, in aufreizende Trikots und aufwendige Kopfputze gekleideten Schauspieler und Tänzer (Kostüme: Jose-Manuel Vazquez) zum Schluß verbeugten- allen voran Urs Affolter als Albin und Ansgar Schäfer als Georges, die ihre Rollen sehr ernsthaft angingen: Berührend etwa der Auftritt Albins als Nachtclubstar Zaza in glitzernder Abendrobe, als er tränenüberströmt stockend sein Lied „Ich bin, was ich bin, und was ich bin ist ungewöhnlich...“ vorträgt- denn er wurde gerade ausgeladen, darf nicht dabei sein, wenn Jean-Michels zukünftige Schwiegereltern ihren ersten Besuch abstatten.
(...)Sympathien wecken für die Homosexuellen, die „Transen“, die „Tunten“, das wollte Jean Poiret vor dreißig Jahren, das wollen auch die Regisseurinnen und Choreographinnen Iris Gerath-Prein und Iris Limbarth – und geben dem Zuschauer durch eine Drehbühne Einblicke hinter die Kulissen, wo sich die Liebes- und Konkurrenzrangeleien unter den Transvestiten abspielen, Georges und Albin ihre harmonische Beziehung leben(...).

Frankfurter Neue Presse, 26.01.2005 

„ Revue ist alles, und darauf setzen auch Regie und Choreografie von Iris Gerath-Prein und Iris Limbarth. (...) Doch das Musical hat inzwischen eine spektakuläre Entwicklung genommen, Showeffekte dominieren, und in dieser Hinsicht hatten Regie und Choreografie jetzt eine überbordende Fülle ebenso zauberhafter wie raffinierter Gags parat. Der Revuespaß riss denn auch einen Großteil der Zuschauer von den Plätzen, zumal die schmissigen Rhythmen live aus dem Orchestergraben kommen (Leitung: Uwe Sochaczewsky).“


Main Echo, 27.01.2005 

Bestens geführte Darsteller
„Den beiden Regisseurinnen Iris Gerath-Prein und Iris Limbarth fallen dafür zahlreiche persiflierte Nummern ein.Dazu bekommt man in keinem Moment der grandiosen Aufführung das Gefühl, den roten Faden in der eher aus einzeln wirkenden Episoden Produktion zu verlieren. Auch die Akteure auf der Bühne scheinen in der Inszenierung bestens geführt worden zu sein. Stimmige Choreografien der Regisseurinnen bringen ständiges Leben mit sich.“

Wiesbadener Tagblatt, 24.01.2005

„Die Inszenierung und Choreografie von Iris Gerath-Prein (Regisseurin und 1. Spielleiterin 
der Oper) und Iris Limbarth (Leiterin des jugend-club-theaters), die im Großen Haus des Wiesbadener Staatstheaters Premiere hatte, vermeidet demgemäß jede Proklamation. Unter Betonung des Showcharakters wird eine gut gewürzte, einfallsreiche und kurzweilige Revue mit Biss und Schmiss aufgeblättert. Da sitzt jede Pointe, das „Ungewöhnliche“ wird ohne den geringsten Anflug von Peinlichkeit in ausgezeichneter Personenführung serviert.
(...) Kein Zweifel, das er sich angesichts des riesigen Beifallssturms für diese rundum gelungene Produktion noch sehr oft im Großen Haus öffnen wird.“

 

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