JESUS CHRIST SUPERSTAR

2001

HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN/JCT

 

Wiesbadener Kurier, 27.08.2001

„Iris Limbarth hat es mit dem jugend-club des Staatstheaters Wiesbaden auf die Bühne des Kleinen Hauses gestellt, gefeiert vom Premieren-Publikum, das nach zwei Stunden Sauna-Atmosphäre noch die Kraft fand, gleichermaßen lange und kräftig in die Hände zu klatschen.Verdienter Lohn für ein gut aufgelegtes, spielfreudiges Ensemble, das die Regisseurin wechselweise durch turbulente Massenauftritte und kammerspielartige Szenen vor großer Ruhe und Intimität führt. Gerade letztere gelingen ihr besonders gut, sei es Jesus Begegnungen mit Maria Magdalena, sei es das tragische Verhältnis zwischen Jesus und Judas, dessen Bestimmung es ist zu verraten – und das auch noch mit dem Inbegriff einer Geste des Liebensbeweises, einem Kuss. Das hat Dichte und Ernst, wobei der Inszenierung auch das Leichte und Ironische nicht fehlt, man nehme nur den Auftritt Herodes mit seinem watschelnden Badenixen-Ballett.“

Frankfurter Rundschau, 27.08.2001

„Der Wiesbadener Jesus Christ Superstar ist laut und rotzig, und er wagt große Gesten.
(...) Iris Limbarth hat im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters einen knackigen JC Superstar inszeniert und choreografiert. Zwar wird die Handlung konsequent ins Zeitgenössische übertragen, aber nicht abgeschmackt, weil nicht zu konkret(...)

Main Echo, 27.08.2001

„Die Gattung Musical steht für opulentes Massenspektakel. Die Inhalte sind auf Oberflächlichkeit angelegt. Die Grenze zum kitsch- trivialen ist schnell überschritten.Kritische Distanz scheint unverträglich, ein aktueller Zeitbezug unvereinbar.
Nicht so in der jüngsten Inszenierung von»Jesus Christ« am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. In einer feurig mitreißenden Inszenierung stellte der Jugendclub des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, ambitionierte Amateure unter Anleitung professioneller Theatermacher, die zentrale Frage neu: Welchen Nutzen brachte Jesus´ Tod für die Erlösung der Menschheit?(...) Eine in sich schlüssige Inszenierung (Regie und Choreografie: Iris Limbarth) der Rockoper “Jesus Christ“ nach der Musik von Andrew L. Webber in der deutschen Übersetzung von Anja Hauptmann, szenisch wie musikalisch Profi-like geboten, hatte diesen sensationellen Erfolg ermöglicht.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.08.2001

„Iris Limbarth hat Regie geführt, die Einstudierung übernommen und die Choreographie ersonnen.(...) Davon abgesehen, ist Limbarth und dem JugendClub eine temperamentvolle Neuinterpretation der Rock-Oper auf der Bühne des Kleinen Hauses geglückt.“

 

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